Annuität
Gleichbleibende Monatsrate aus Zins und Tilgung. Mit jeder Zahlung sinkt der Zinsanteil und der Tilgungsanteil steigt.
Begriffe verständlich erklärt, Antworten auf typische Fragen, und ein vollständiges Immobilien-Lexikon mit über 60 Fachbegriffen.
Für ein erstes, unverbindliches Gespräch benötigen Sie zunächst gar nichts mitzubringen. Wir lernen Sie und Ihre Situation kennen, auf dieser Basis besprechen wir gemeinsam, welche Unterlagen für eine konkrete Bankanfrage sinnvoll sind.
Typischerweise sind das später: Einkommensnachweise der letzten drei Monate, Steuerbescheide der letzten zwei Jahre, ein Selbstauskunftsbogen und, wenn vorhanden, ein Exposé der Immobilie.
Als Daumenregel gilt: Die Erwerbsnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar, Makler) sollten aus Eigenkapital gedeckt sein, je nach Bundesland 8 bis 12 % des Kaufpreises. Optimal sind 20 % des Kaufpreises.
In Ausnahmefällen lassen sich auch 100 %- oder gar 110 %-Finanzierungen darstellen, bei sehr guter Bonität, sicherem Einkommen oder hochwertiger Immobilie. Sprechen Sie uns an.
Das Erstgespräch und die erste Einordnung sind kostenfrei und unverbindlich. Vor einer weiterführenden Beauftragung wird transparent besprochen, welche Schritte sinnvoll sind und ob Kosten entstehen.
Wir erfassen Ihre Situation, prüfen Einkommen, Eigenkapital, Objektunterlagen und gewünschte Rate. Danach ordnen wir realistisch ein, welche Struktur tragfähig ist und welche Unterlagen für eine Bankanfrage fehlen.
Vom Erstgespräch bis zur Bankzusage rechnen wir typischerweise 2 bis 4 Wochen. Bei besonders dringenden Fällen, zum Beispiel wenn ein Kaufvertrag schon vorbereitet wird, priorisieren wir die Unterlagenprüfung.
Vergleichsportale liefern eine algorithmische Zahl. Wir liefern eine geprüfte und verhandelte Lösung.
Gerade bei komplexeren Mandaten, Selbstständigkeit, Kapitalanlage oder höherwertigen Immobilien zählt nicht nur der angezeigte Zinssatz, sondern die bankfähige Vorbereitung.
Ja. Wir bleiben Ansprechpartner, bis die nächsten Schritte geklärt sind: Auszahlungsvoraussetzungen, Unterlagen, Abstimmung mit Bank, Notar oder Makler und offene Rückfragen.
Wir prüfen rechtzeitig, ob Prolongation, Umschuldung oder Forward-Darlehen sinnvoll sind. So entsteht kein Zeitdruck kurz vor Ablauf der Zinsbindung.
Der Zinssatz hängt von Bonität, Eigenkapital, Objektwert, Beleihungsauslauf, Laufzeit, Tilgung und Bankbewertung ab. Eine seriöse Kondition entsteht erst nach sauberer Prüfung.
Beides muss zusammenpassen. Ein niedriger Zins hilft wenig, wenn Tilgung, Restschuld oder Laufzeit nicht zur Lebenssituation passen. Wir betrachten Rate, Sicherheit und Langfristigkeit gemeinsam.
Viele Finanzierungen erlauben Sondertilgungen. Ob und in welcher Höhe sie sinnvoll sind, hängt von Ihrer Liquidität, der Bank und der gewählten Struktur ab.
Ja. Fördermöglichkeiten, etwa für Energieeffizienz oder Modernisierung, werden im Rahmen der Finanzierung mitgedacht. Ob ein Programm passt, hängt vom Objekt und den Voraussetzungen ab.
Häufig ja. Wichtig ist, Modernisierungskosten früh in die Gesamtfinanzierung einzubauen und passende Nachweise oder Kostenschätzungen vorzubereiten.
Ja, aber die Prüfung ist meistens detaillierter. Häufig werden Steuerbescheide, betriebswirtschaftliche Auswertungen und eine nachvollziehbare Einkommensentwicklung benötigt.
Ja. Bei Kapitalanlageimmobilien spielen Mieteinnahmen, Objektwert, Bewirtschaftungskosten, Cashflow und persönliche Bonität zusammen. Die Struktur muss sauber vorbereitet sein.
Dann lohnt sich ein persönliches Gespräch besonders. Wir prüfen, welche Banklogik zur Situation passt und ob sich der Fall sauber darstellen lässt.
Über 60 Begriffe rund um Immobilienfinanzierung, Bewertung, Steuern und Recht, kurz und ohne Bankjargon.
Gleichbleibende Monatsrate aus Zins und Tilgung. Mit jeder Zahlung sinkt der Zinsanteil und der Tilgungsanteil steigt.
Neue Finanzierung, wenn die erste Zinsbindung endet. Sie kann frühzeitig vorbereitet werden, damit keine unnötige Hektik entsteht.
Unterlagen und Bedingungen, die erfüllt sein müssen, bevor die Bank das Darlehen auszahlt.
Übertragung von Rechten oder Ansprüchen als Sicherheit oder Vertragsbestandteil.
Überweisung der Darlehensmittel nach Erfüllung der vereinbarten Voraussetzungen.
Verhältnis zwischen Darlehen und Immobilienwert. Er beeinflusst, wie die Bank das Risiko und die Kondition einschätzt.
Kosten, die entstehen können, wenn ein zugesagtes Darlehen nicht innerhalb der bereitstellungsfreien Zeit abgerufen wird.
Einschätzung der wirtschaftlichen Zuverlässigkeit eines Antragstellers. Dazu zählen Einkommen, Verpflichtungen und Zahlungsfähigkeit.
Zusätzliche Sicherheit durch eine dritte Person oder Institution, die im Ernstfall für Verpflichtungen einsteht.
Laufende Kosten einer Immobilie, etwa Instandhaltung, Verwaltung oder umlagefähige Betriebskosten.
Von der Bank bereitgestellter Finanzierungsbetrag, der über eine vereinbarte Laufzeit zurückgezahlt wird.
Vertrag zwischen Bank und Darlehensnehmer mit Konditionen, Sicherheiten, Pflichten und Auszahlungsvoraussetzungen.
Bei Kapitalanlageimmobilien relevante Betrachtung, ob Einnahmen und Kosten tragfähig zueinander stehen.
Eigene Mittel, die in den Immobilienkauf eingebracht werden. Dazu zählen Guthaben, Wertpapiere oder bereits bezahlte Kosten.
Zinssatz inklusive wesentlicher Preisbestandteile. Er eignet sich besser zum Vergleich als der reine Sollzins.
Belege über Einkommen, etwa Gehaltsabrechnungen, Steuerbescheide, Rentenbescheide oder betriebswirtschaftliche Auswertungen.
Grundschuld oder Sicherheit mit vorrangiger Stellung im Grundbuch. Für Banken ist das häufig besonders relevant.
Dokument mit energetischen Kennwerten einer Immobilie. Es kann für Bewertung und Modernisierungsplanung relevant sein.
Schriftliche Einschätzung oder Zusage einer Finanzierung. Je nach Bank kann sie unterschiedlich verbindlich sein.
Darlehen für eine spätere Anschlussfinanzierung, bei dem Konditionen bereits im Voraus gesichert werden.
Öffentliche Programme, etwa für Energieeffizienz oder Eigentumsbildung. Voraussetzungen und Verfügbarkeit müssen im Einzelfall geprüft werden.
Regelung, mit der eine bestehende Sicherheit oder Belastung aus dem Grundbuch entfernt oder angepasst wird.
Amtliches Register mit Eigentümer, Belastungen und Rechten an einer Immobilie.
Steuer beim Erwerb einer Immobilie. Die Höhe hängt vom Bundesland ab.
Sicherheit der Bank im Grundbuch. Sie dient dazu, das Darlehen durch die Immobilie abzusichern.
Summe aus Kaufpreis, Nebenkosten, Modernisierung, Reserven und Finanzierungskosten.
Prüfung von Einnahmen, Ausgaben und monatlicher Belastbarkeit. Sie zeigt, ob die Rate langfristig tragfähig ist.
Darlehen zur Finanzierung einer Immobilie. Es wird meist durch eine Grundschuld abgesichert.
Vereinbarter Preis der Immobilie. Nebenkosten und mögliche Modernisierungen kommen in der Gesamtfinanzierung hinzu.
Kosten zusätzlich zum Kaufpreis, etwa Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und gegebenenfalls Makler.
Gesamtheit der Finanzierungsbedingungen, vor allem Zins, Tilgung, Laufzeit, Sondertilgung und Bereitstellungszeit.
Regelmäßige Belastung aus Zins und Tilgung. Banken prüfen, ob dieser dauerhaft tragbar ist.
Zeitraum, über den eine Finanzierung rechnerisch zurückgeführt wird oder eine Kondition gilt.
Verfügbare finanzielle Mittel. Sie ist wichtig, damit neben der Rate genug Spielraum bleibt.
Maßnahmen zur Verbesserung oder Werterhaltung einer Immobilie, etwa energetische Sanierung oder neue Technik.
Finanzierung oder Sicherheit, die im Grundbuch hinter einer vorrangigen Bank eingetragen wird.
Zusätzliche Kosten rund um Kauf und Finanzierung. Sie sollten nicht unterschätzt werden.
Beurkundet Kaufvertrag und Grundschuldbestellung. Ohne notarielle Beurkundung kommt ein Immobilienkauf nicht wirksam zustande.
Dokumente zur Immobilie, etwa Exposé, Grundbuchauszug, Teilungserklärung, Energieausweis oder Wohnflächenberechnung.
Einschätzung des Immobilienwerts durch Bank oder Gutachter. Sie kann vom Kaufpreis abweichen.
Verlängerung einer bestehenden Finanzierung bei derselben Bank nach Ablauf der Zinsbindung.
Monatliche Zahlung an die Bank. Sie besteht in der Regel aus Zins und Tilgung.
Offener Darlehensbetrag zu einem bestimmten Zeitpunkt, zum Beispiel am Ende der Zinsbindung.
Übersicht über Rate, Zinsanteil, Tilgung und Restschuld im Zeitverlauf.
Position einer Sicherheit im Grundbuch. Sie beeinflusst das Risiko der Bank.
Auskunftei, deren Informationen Banken bei der Bonitätsprüfung berücksichtigen können.
Strukturierte Angaben des Kunden zu Einkommen, Vermögen, Verpflichtungen und persönlicher Situation.
Reiner Darlehenszins ohne zusätzliche Preisbestandteile. Für Vergleiche ist der Effektivzins oft aussagekräftiger.
Zusätzliche Rückzahlung außerhalb der regulären Rate. Sie kann die Restschuld schneller reduzieren.
Teil der Rate, mit dem das Darlehen zurückgezahlt wird.
Prozentualer Anteil der anfänglichen Tilgung. Er beeinflusst Rate und Rückzahlungsdauer.
Wichtiges Dokument bei Eigentumswohnungen. Es regelt Eigentumsanteile, Sonder- und Gemeinschaftseigentum.
Ablösung einer bestehenden Finanzierung durch eine neue Finanzierung, häufig zur Neuordnung oder Konditionsverbesserung.
Prüfung, ob alle relevanten Dokumente vollständig, plausibel und bankfähig vorbereitet sind.
Zins, der sich während der Laufzeit verändern kann. Das kann Chancen, aber auch Risiken bedeuten.
Geschätzter Marktwert einer Immobilie. Banken nutzen eigene Bewertungsmodelle für die Finanzierung.
Entschädigung, die bei vorzeitiger Ablösung eines Darlehens entstehen kann.
Erste Einschätzung, ob eine Finanzierung grundsätzlich realistisch erscheint.
Für Bewertung und Finanzierung relevante Flächenangabe. Sie sollte plausibel nachgewiesen sein.
Zeitraum, in dem der vereinbarte Zinssatz festgeschrieben ist.
Risiko, dass Anschlusskonditionen später höher ausfallen als erwartet.
Kurzfristige Finanzierung zur Überbrückung, etwa bis Eigenkapital oder Verkaufserlös verfügbar ist.
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